Info & Aktuelles zum Obstbau

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Edelreiser 

Wer in seinem Obstgarten eine alte, nicht mehr erhältliche, sehr gut schmeckende, oder besonders gut tragende Obstsorte hat, kann, jetzt in der Ruhezeit der Pflanzen Edelreiser schneiden. Jetzt leiden die Pflanzen am wenigsten unter den Schnittmaßnahmen.

An frostfreien Tagen in der Zeit der Saftruhe schneidet man etwa Bleistift dicke unverzweigte Triebe aus der Südseite der Baumkrone.
Das Veredelungsmaterial sollte eine glatte Rinde, keine Beschädigungen, Risse oder gar Pilzbefall haben.
Die Edlereiser müssen mindestens 3 Augen (Triebanlagen) aufweisen.Wasserschosse sind nicht geeignet!

Gelagert werden die Edelreiser, gebündelt, beschriftet und kühl.
Sie müssen einerseits vor Austrocknung, aber auch vor zu viel Feuchtigkeit geschützt werden. Bewährt haben sich, die Triebe in Zeitungspapier eingewickelt in der Gemüseschale des Kühlschranks oder in einem Trog mit feuchtem Sand im Keller zu lagern.
Veredelt wird dann im Vorfrühling. 
Oft wird gefragt, ob der Mond beim Schnitt der Edelreiser oder beim Veredeln eine Rolle spielt.
Bis Dato gibt es keine ernst zu nehmenden Untersuchungen die einen direkten Zusammenhang zwischen Mondphase und Reiserschnitt bzw. Veredelung nachweisen können.
Meiner Meinung nach ist dies Glaubensfrage.
Manche legen sehr viel Wert auf die Beachtung der Mondphasen, andere tun dies als Humbug ab.
 
Bericht: Rainer Feichtinger
Foto:Obstbauverein Bad Goisern

 
 

 

50er Ewald Ebner 

 

 

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 70er Grill Martin

 

Wir wünschen dem Jubilar alles Gute, viel Glück und Gesunheit
auf seim weiteren Lebensweg

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Der OGV Bad Goisern und der Bienenzüchterverein Ortsgruppe Bad Goisern sind sich einig.

OHNE BIENEN  – KEIN OBST 

Am 04. Mai 2010 fand die Übergabe eines Spendenschecks im Wert von € 500,- statt.Der Obst und Gartenbauverein Bad Goisern möchte damit den Bienenzüchterverein Ortsgruppe Bad Goisern bei seinen Bemühungen rund um die Honigbiene unterstützen.Die Bienenzüchter haben durch ihre Arbeit auch maßgeblich Anteil am Erfolg eines Gärtners.   

 

   v.l. Mag. Robert Schenner, Hans Gaisberger, Franz Gassenbauer, Andreas Pramesberger, Rainer Feichtinger
© Foto OGV Bad Goisern

 

Die Biene macht es möglich!
Unter den vielen Insekten ist es vor allem die Honigbiene, die auf der Suche nach Pollen und Nektar die Pollenkörner von der Blüte der einen Sorte auf die andere überträgt. Dabei ist die Biene blütenstet, das heißt, wenn sie einmal auf Apfelblüten eingeflogen ist, besucht sie nur die Apfelblüten untereinander und geht erst nach dem Abblühen auf eine andere Obstart oder Blütenpflanze über. Je besser die Befruchtung, umso höher ist der Fruchtertrag.Der indirekte Nutzen durch die Biene ist für den Obstbau bei weitem höher, als der unmittelbare Wert des Honigertrages aus dem Obstbau während der verhältnismäßig kurzen Blütezeit unserer Obstbäume.

Somit brauchen die Bienen volle Unterstützung und absoluten Schutz:

Durch Verbesserung der Bienenweide, Rücksichtnahme bei Pflanzenschutzarbeiten während der Blüte. Keine bienengefährlichen Mittel in die Blüte oder bei blühenden Unterkulturen einsetzen. Sorgfalt bei allen Sommerbehandlungen im Garten. Viele Zier - und Wildpflanzen sind zur Bestäubung und Artenerhaltung gleichermaßen auf die Biene angewiesen. 

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Information Feuerbrand 

Aufgrund der Feuerbrandsituation im Salzkammergut, ist es ratsam in der Vegetationsperiode Mai bis September, den Obstgarten regelmäßig auf Feuerbrandsymptome zu kontrollieren! 

Symptome eines Befalls an Jungtrieben sind die hakenförmige Verkrümmung sowie das Welken der Triebe. Es folgen Verfärbungen an Trieben und Blättern. Sie zeigen bei Äpfel eine eher rötliche Farbe, bei Birne können sie sich auch schwarz verfärben. 

Desinfektion: Werkzeug, Geräte, Stiefel und Schuhe: Menno Florades (3%ig), erhältlich im Lagerhaus, oder Alkohol (70%).

Baumwunden ab ca. 1-2 cm Durchmesser unbedingt mit Fungizid enthaltendem Wundbalsam verstreichen.